Fordernde Konsumentinnen
Georg Plank

Fordernde Konsument:innen

Wenn noch so gut gemachte Veranstaltungen, noch so wohl vorbereitete Gottesdienste oder noch so erfolgreiche Sozialinitiativen keine Begeisterung auslösen, was dann? Außerdem kennen Sie sicher auch das Phänomen, dass immer weniger Engagierte sich aufreiben in immer verzweifelter wirkenden Versuchen, irgendetwas auf die Beine zu stellen, damit „die Leute kommen“. Und selbst wenn sich ab und zu ein quantitativer Erfolg einstellt, hinterlässt dieser oft einen schalen Beigeschmack, weil man spürt: Wir haben zwar die Bedürfnisse „fordernder Konsument:innen“ (Originalton Michael White und Tom Corcoran in „Rebuilt“) befriedigt, aber wir haben die Menschen nicht auf einen Weg der Nachfolge geführt. Wir haben zwar viel unternommen und angeboten, aber zu wenig getan, um Menschen für Gott und Seine Botschaft zu begeistern – als Grundlage für die freie und individuelle Entscheidung, das Leben ganz auf Christus auszurichten und sich für sein Reich zu engagieren. Die pastorale Kunst scheint darin zu bestehen, durch ehrgeizige und professionelle Arbeit hohe Qualität anzustreben und so die Basis für mögliche quantitative Resonanzen zu schaffen.

Das schafft den Nährboden dafür, dass Gott wirken und Menschen berufen kann. Dann geschieht auch heute das Wunder der Verwandlung des größten Sünders in einen Jünger oder eine Jüngerin Jesu Christi.

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