Immer bei dir
Florian Mittl

Immer bei dir

2. Staffel, Folge 3 – Zeit: 01:22-04:24
https://www.angel.com/watch/the-chosen/episode/129b6b15-903c-4f1a-a455-ba0b06f06c0b/season-2/episode-3/matthew-4-24


Anstatt eines Vorspanns gibt es diesmal eine 15 Minuten (!) lange Szene als „Einleitung“. Ohne Unterbrechung oder Schnitt sehen wir den erst kürzlich zur Gruppe gestoßenen Philippus und den ehemaligen Steuereintreiber Matthäus ins Gespräch vertieft, während sich viele Menschen vor einer behelfsmäßig errichteten Hütte anstellen.

Matthäus und die Frauen der Gruppe haben den Entschluss gefasst, die Heilige Schrift zu studieren. Sie sind beeindruckt, dass die anderen Männer scheinbar problemlos einzelne Passagen daraus zitieren können. Intensives Schriftstudium in der Tora-Schule (Tora = die ersten 5 Bücher der Bibel) gehörte zur Grundausbildung junger Männer, Frauen jedoch blieb dies verwehrt. Matthäus hatte die Tora-Schule früh verlassen, da er die Gelegenheit ergriff, bei einem Kaufmann in die Lehre zu gehen.

Philippus rät ihm, einmal mit Psalm 139,8 zu beginnen: „Wenn ich hinaufstiege zum Himmel – dort bist du; wenn ich mich lagerte in der Unterwelt – siehe, da bist du.“ Damit will er Matthäus klar machen, dass das Entscheidende eine Beziehung mit Gott ist, nicht möglichst viel Wissen. „Nicht dein Lernpensum ist es, das dich Gott näherbringt. Oder dich mehr oder weniger wertvoll für ihn macht. Er ist immer bei dir, Matthäus. Genau hier und jetzt.“

Auf Matthäus‘ Einwand hin, dass er die Gegenwart Gottes nicht fühle, entgegnet Philippus, dass man manchmal zuerst glauben müsse – gewissermaßen als Vertrauensvorschuss.

Die Kamera bleibt die ganze Zeit auf Philippus und Matthäus gerichtet. Wir gehen mit ihnen mit und sind so mitten im Geschehen. Am Rande bekommen wir mit, dass die Menschen, die sich anstellen, geheilt werden. Matthäus möchte alles genau protokollieren und stellt Fragen, aber die Freude der Menschen über ihre Heilung ist zu groß und sie können kaum stillhalten. Sie haben gerade Gott sehr eindringlich und im wahrsten Sinn des Wortes lebensverändernd erfahren.

Impulsfrage: Würde ich von mir behaupten, eine Beziehung mit Gott zu haben? Wenn ja, was macht diese Beziehung aus? Wenn nein, was könnte mir dabei helfen, in eine Beziehung zu kommen?

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