Photina I
Florian Mittl

Photina I

1. Staffel, Folge 8 – Zeit: 41:10-46:06
https://www.angel.com/watch/the-chosen/episode/cebfed53-8ea7-4d19-89a1-1905f1f1a707/season-1/episode-8/i-am-he


Jesus hat sich vorübergehend von seinen Jünger:innen getrennt und sie in die nächste Stadt geschickt, um etwas zu essen zu besorgen. Er marschiert auf einen Brunnen zu – den Jakobsbrunnen aus dem Vorspann dieser Folge. Allerdings befindet sich dieser Brunnen nun in Samarien und Juden und Samariter sind einander Feind. Der Anlass dazu liegt wie so oft lange zurück: Als die Assyrer 722 v. Chr. das Nordreich Israels eroberten, brachten sie die jüdische Oberschicht nach Assyrien und siedelten im Gegenzug andere Völker rund um die Hauptstadt Samariens an. Die Mischbevölkerung aus verbliebenen Israeliten und Fremden verehrte von nun an sowohl den Gott Israels als auch die Götter aus den unterschiedlichen Herkunftsländern. Sie errichteten einen eigenen Tempel, akzeptierten nur gewisse Teile der Heiligen Schrift und kämpften in den Makkabäerkriegen gegen Israel.

Kurz: Juden und Samariter mögen sich nicht und die Jünger protestieren, als Jesus ihnen mitteilt, durch Samarien gehen zu wollen.

Aber Jesus ist hier, um Photina zu begegnen, der Frau aus dem Vorspann. Wie immer kommt sie zur Mittagszeit zum Wasserholen, um allein zu sein. Sie wird von allen verurteilt, da sie mehrere Männer geheiratet hat.

Jesus jedoch verurteilt sie nicht, sondern ermutigt sie, Gott mit Herz und Verstand anzubeten, unabhängig vom Ort, dem Zustand kultischer Reinheit oder ihrer Vergangenheit. „Es ist unwichtig, woher du kommst, oder was du getan hast.“ Solche Worte hat Photina noch nie gehört, vor allem nicht aus dem Mund eines Juden.

Impulsfrage: Gibt es in meinem Leben „Samariter“, das heißt Personen oder Orte, die ich meide, weil „eine lange Geschichte“ uns trennt?

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