Praktische Strategien im Umgang mit destruktivem Widerstand_Zinkit
Georg Plank

Praktische Strategien im Umgang mit destruktivem Widerstand

Heute geht es darum, wie Sie als Verantwortliche oder Betroffene konstruktiv reagieren können, wenn Sie mit Sabotage konfrontiert werden. Bewährt haben sich folgende Strategien:

  1. Ruhe bewahren und reflektieren: Auch wenn es aufgrund der hohen Emotionalität schwerfällt, reagieren Sie nicht impulsiv auf Provokationen. Nehmen Sie sich Zeit zu verstehen, was gerade tatsächlich geschieht. Suchen Sie das Gespräch mit und den Rat von vertrauenswürdigen Personen, die eine andere Perspektive einbringen können.
  2. Direktes Gespräch suchen: Sprechen Sie die betreffenden Personen direkt an – nicht konfrontativ, sondern fragend und interessiert: „Ich habe den Eindruck, dass Sie Bedenken zu unserem Vorhaben haben. Können wir darüber sprechen?“
  3. Hintergründe verstehen: Versuchen Sie zu ergründen, welche Ängste, Sorgen oder Überzeugungen hinter dem Widerstand stehen. Oft sind es nicht die vorgebrachten Sachargumente, sondern tieferliegende Befürchtungen oder unbewusste Ängste.
  4. Transparenz erhöhen: Intransparenz ist der Nährboden für Misstrauen und Gerüchte. Kommunizieren Sie proaktiv, teilen Sie Informationen großzügig und erklären Sie Entscheidungsprozesse.
  5. Beteiligung ermöglichen: Geben Sie auch kritischen Stimmen Raum und Verantwortung. Menschen, die eingebunden sind, entwickeln eher Ownership für Prozesse und beginnen, sich konstruktiv einzubringen.
  6. Grenzen setzen: Bei aller Verständnisbereitschaft müssen Sie klare Grenzen ziehen, wenn Verhalten destruktiv wird oder andere verletzt und mobbt. Benennen Sie unmissverständlich, welche konkrete Verhaltensweisen nicht akzeptabel sind.
  7. Externe Moderation einbeziehen: Bei verhärteten Konflikten ist eine neutrale, externe Moderation oft unerlässlich und hilfreich, wieder ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden.

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