Georg Plank

Energiemanagement – Arbeiten auf Ihrem besten Level

(Inspiriert von Carey Nieuwhofs „At Your Best“)

Zeit ist eine begrenzte Ressource, aber Energie ist variabel. Carey Nieuwhof hat das Konzept des Zeitmanagements revolutioniert, indem er feststellte, dass wir alle über den Tag verteilt unterschiedliche, ganz individuelle Energie-Zonen haben.

Hilfreich finde ich, dass er entsprechend einer Verkehrsampel diese Zeitflächen mit grün, gelb und rot kennzeichnet. Das macht die Umsetzung auf den eigenen Arbeitsalltag einfacher.

  1. Die Green Zone: Damit bezeichnet er die 3–5 produktivsten Stunden am Tag. Hier ist Ihr Fokus am schärfsten. Nieuwhof lehrt: „Nutze deine grüne Zone für deine wichtigsten Aufgaben wie Strategie, Content-Erstellung oder schwierige Entscheidungen“.
    Ich selbst habe dadurch erkannt, dass meine grüne Zone am Vormittag ist. Daher schreibe ich zum Beispiel diesen Blog vorrangig in dieser Zeit. Denn mein Blog ist von großer Bedeutung, weil ich damit zentrale Inhalte meiner Gründung vermitteln will. Das ist wichtiger als zuerst den ganzen Posteingang zu bearbeiten, ein Protokoll zu verfassen oder eine Präsentation zu verbessern.
    „Do what you’re best at when you’re at your best“, sagt Nieuwhof.
  2. Die Yellow Zone: In dieser Zeit sind Sie zwar wach, aber nicht wirklich energiegeladen. Ich versuche zum Beispiel, am Nachmittag – das ist meistens meine gelbe Zone – Besprechungen oder Team-Interaktionen zu planen. Auch online Fortbildungen oder Lektüre oder Recherchearbeiten passen da gut rein. In meinem Fall mache ich das oft auch gerne am Abend.
  3. Die Red Zone: Wie der Begriff schon sagt, sollten Sie in der roten Zone keine wichtigen Entscheidungen treffen oder erfolgsrelevante Konzepte verfassen. Ich selbst erledige in dieser Zeit vor allem administrative Aufgaben, betreibe Sport oder koche. Und auch ein schönes Nickerchen darf nicht fehlen. Richtig geraten: Bei mir ist die rote Zone vor allem um die Mittagszeit!

Der größte Fehler vieler Führungskräfte ist es, ihre „Green Zone“ durch triviale Meetings oder E-Mails zu verschwenden und dann in der „Red Zone“, wenn sie erschöpft sind, zu versuchen, strategisch zu denken. Das führt schneller zum Burnout als überbordende Arbeitsbelastung. Echte Leadership-Nachhaltigkeit bedeutet, den Rhythmus des eigenen Körpers zu respektieren statt ihn zu bekämpfen.

„Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“, so formulierte es die Heilige Teresa von Ávila.

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