Georg Plank·Heute ·3 min. Lesedauer
Leadership Trends 2026
(Inspiriert von Carey Nieuwhofs „2026 Disruptive Trends“ und Craig Groeschels Fokus auf „Digital Ministry & AI“) Wir befinden uns nun...
(Inspiriert von Craig Groeschels Leadership-Philosophie)
Craig Groeschel sagt oft: „Du kannst eine Vision haben, aber wenn deine Kultur sie nicht stützt, wird sie scheitern.“ Kultur ist nicht das, was auf dem Plakat an der Wand steht, sondern das, was die Mitarbeiter:innen tun, wenn der Chef oder die Chefin nicht im Raum ist.
Das berühmte Zitat „Culture eats strategy for breakfast“ (etwa: „Die Kultur verspeist die Strategie zum Frühstück“) wird dem in Wien geborenen und in den USA berühmt gewordenen Management-Vordenker Peter Drucker zugeschrieben.
Peter Drucker (1909–2005) gilt als der „Vater des modernen Managements“. Von ihm habe ich bereits im Rahmen meiner Dissertation über „Personalentwicklung in der Kirche“ gelernt, dass Organisationen keine bloßen Maschinen, sondern soziale Systeme sind.
Aber was bedeutet das Zitat konkret? Stellen Sie sich vor, Sie haben die brillanteste Strategie, also einen konkreten Plan, ausgearbeitet. Sie haben Daten analysiert, Ziele definiert und Prozesse optimiert. Aber wenn die Kultur Ihrer Organisation – also die gemeinsamen Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen der Menschen – nicht dazu passt, wird Ihr Plan dennoch scheitern.
Hier sind die Gründe, warum die Kultur immer gewinnt:
Eine Strategie existiert auf dem Papier oder in einer Präsentation. Die Kultur jedoch lebt in den Herzen und Köpfen der Mitarbeiter:innen. Wenn Menschen sich nicht wertgeschätzt fühlen oder Angst vor Fehlern haben, werden sie selbst die beste Strategie boykottieren oder nur Dienst nach Vorschrift leisten.
Strategie sagt Ihnen, was zu tun ist. Kultur bestimmt, wie es getan wird – vor allem, wenn niemand zuschaut. Wenn Ihre Strategie zum Beispiel zwar auf Innovation setzt, Ihre tatsächliche Kultur aber vorwiegend risikoscheu ist, wird keine echte Neuerung entstehen.
Veränderungen (wie sie Strategien oft fordern) erzeugen Stress. Eine gesunde, vertrauensvolle Kultur kann diesen Stress abfedern. Eine giftige Kultur hingegen nutzt Veränderungen als Anlass für internen Widerstand und destruktive politische Spielchen.
Strategie ist die Richtung, Kultur ist der Motor. Ohne einen funktionierenden Motor kommt man auch mit der besten Straßenkarte nicht ans Ziel.
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Die konsequente Arbeit an der Kultur ist daher keine „weiche“ Nebenaufgabe, sondern die härteste und zentralste Aufgabe einer Führungskraft.
Unterschätzen Sie niemals die Macht des „So machen wir das hier“. Wenn Sie etwas bewegen wollen, müssen Sie zuerst die jeweilige Kultur verstehen und dort ansetzen. Eine Strategie ist wichtig, aber die Kultur ist die Umgebung, in der diese Strategie entweder gedeiht oder verkümmert.
Eine solche gesunde Kultur basiert auf zwei Pfeilern: Klarheit und Vertrauen:
Um eine starke Kultur zu bauen, müssen Sie die gemeinsamen Werte nicht nur benennen, sondern vorleben und vor allem auch belohnen. Groeschel sagt: „Was du feierst, wird wiederholt.“
Wenn Sie Innovation wollen, dürfen Sie Fehler beim Ausprobieren nicht bestrafen. Wenn Sie Ehrlichkeit wollen, müssen Sie Feedback aktiv einfordern und dankbar annehmen – selbst wenn es wehtut.
Gründer Georg Plank veröffentlicht wöchentlich Impulse für mehr Innovationen in christlichem Spirit und freut sich über zahlreiches Feedback. In Zukunft planen wir weitere Blogs durch unsere Referenten und Ecclesiopreneure.
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Ich habe von Mallon (Devine Renovation) gelernt: Kultur wird duch das geformt, was man toleriert und was man feiert (Welche Verhaltensweisen werden NICHT akzeptiert? Wa belohnen wir TATSÄCHLICH? – z.B. in Sakramentenpastoral belohnen wir reine Anwesenheit und das Absolvieren von Programmen…)