Georg Plank

09.04.2026: „Unser tägliches Brot“ das hat Sprengkraft

Das Gespräch mit dem Abba ist keine Einbahnstraße, es kehrt zu uns zurück, meist wortlos, jedoch neu aufgeladen, hält uns wach, weckt uns auf. Wie die (unterschiedlich formulierte) Bitte um unser „existenznotwendiges (epi-ousios) Brot heute“ bzw. für „jeden Tag“. Sie entspringt der Einsicht, dass wir unsere Nahrung nicht allein sicherstellen können, sondern auf die Synergie einer letztlich unverfügbaren Natur angewiesen sind bzw. dass alle Menschen gleich bedürftig und nahrungsberechtigt sind wie wir.
Dabei aber können wir auch nicht mehr die Augen davor verschließen, wie sehr wir selbst den Hunger in der Welt (mit) verursachen, wenn wir völlig unverantwortlich wirtschaften, pausenlos konsumieren oder Nahrungsmittel zuhauf vernichten usw.

Quelle: Peter Trummer: Mit Jesus am Puls der Zeit. Ermutigung zum Christsein, Verlag Herder 2024, S. 49

Impuls: Lasse ich zu, dass das Vaterunser-Gebet meine Ernährungsgewohnheiten in Frage stellt?

Foto: Hans Waltersdorfer, Fotograf, christlicher Liedermacher und Theologe im Haus der Stille.
Mehr unter https://www.werkstatt-waltersdorfer.at/ und unter https://www.haus-der-stille.at/

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