Georg Plank·Heute ·2 min. Lesedauer
21.5.2026: „Brotbrechen heute"
Das Brotbrechen war nicht nur in der Urkirche das unterscheidende/entscheidend christliche Tun. Es weist auch uns den Weg aus der...
Wir tragen eine große Verantwortung für unser Sehen, worauf auch die Bergpredigt hinweist. Danach ist unser Auge das Licht des Leibes (Mt 6,22f). Und wir selbst entscheiden, ob es hell oder finster aussieht in unserem ganzen Leib allein dadurch, wie wir auf die Welt blicken, entweder einfach (bzw. lauter) oder böse (neidisch). Doch selbst die Revision (Anmerkung: der Einheitsübersetzung der Bibel 2016) meint immer noch, dass Jesus dabei vom „gesunden“ und vom „kranken“ Auge gesprochen hätte, und versteht deswegen nur Bahnhof.
Wir sind unmissverständlich aufgefordert, mehr Verantwortung dafür zu übernehmen, wie wir in die Welt blicken, ob es draußen und drinnen hell oder dunkel wird. Die Quelle dafür liegt in unseren Augen. Oder wie sagte schon Antoine de Saint-Exupérys kleiner Prinz (1943): „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Die eigentliche Quelle unserer Augen und Erkenntnis wird nicht (bloß) vom Gehirn, sondern von unserer innersten Mitte her gespeist. Aus diesem Mutterschoß werden, wenn wir Jesus Glauben schenken, nicht nur Bächlein oder Rinnsale, sondern Ströme lebendigen Wassers fließen (Joh 7,38). Mit einer „trockenen“ Weltsicht ist es dann auf alle Fälle aus und vorbei.
Quelle: Peter Trummer: „Ich bin das Licht der Welt“. Meditationen zu biblischen Ich-bin-Worten, Verlag Herder 2026, S. 118
Impuls: Jeden Tag neu sehen lernen – mit dem Herzen! Möchte ich das einüben und heute damit beginnen?
Foto: Hans Waltersdorfer, Fotograf, christlicher Liedermacher und Theologe im Haus der Stille.
Mehr unter https://www.werkstatt-waltersdorfer.at/ und unter https://www.haus-der-stille.at/
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