Georg Plank·Heute ·2 min. Lesedauer
21.5.2026: „Brotbrechen heute"
Das Brotbrechen war nicht nur in der Urkirche das unterscheidende/entscheidend christliche Tun. Es weist auch uns den Weg aus der...
Der Glaube an die Auferstehung oder noch präziser an Jesus als die Auferstehung und das Leben kann sich nicht auf eine vermeintliche, aber letztlich doch wiederum völlig illusionäre wiedererweckte Leiblichkeit beziehen, womit wir nur die Endgültigkeit unseres leiblichen Todes verleugnen wollen. Vielmehr wird unser Glaube einzig und allein an die (einseitige) Bündnistreue Gottes verwiesen. Denn wenn wir vom Schöpfer mit dem Namen gerufen wurden (was ja Personsein eigentlich begründet), dann ist damit eine bleibende Beziehung gestiftet, die von Gott nicht aufzukündigen ist, nur weil sie uns vielleicht nicht bewusst oder gar nicht recht ist. Wir werden aus dem göttlichen Bewusstsein auch nicht einfach gelöscht, nur weil wir sterben und unsere Identität nicht mehr selbst aufrecht erhalten können (was auch vorher schon eine Illusion war).
Gott vergisst uns nicht, er kann zu uns nicht Nein sagen, wo er längst Ja gesagt hat. Er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verneinen (2 Tim 2,13). Er hat mit uns allen seinen Bund schon in Ewigkeit errichtet, und genau so richtet er uns auch im (zeitlichen) Tod seit Ewigkeit wieder auf (beides heißt im Hebräischen qum: „aufrichten“, während es ein Wort „auferstehen“ gar nicht gibt).
Quelle: Peter Trummer: „Ich bin das Licht der Welt“. Meditationen zu biblischen Ich-bin-Worten, Verlag Herder 2026, S. 144
Impuls: Lebe ich „in memento mori“, also im Bewusstsein meiner Sterblichkeit? Übe ich das Vertrauen, dass Gott zu mir und meinem Leben ein endgültiges JA gesagt hat?
Foto: Hans Waltersdorfer, Fotograf, christlicher Liedermacher und Theologe im Haus der Stille.
Mehr unter https://www.werkstatt-waltersdorfer.at/ und unter https://www.haus-der-stille.at/
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