Georg Plank

8.4.2026: „Gott nicht allein lassen“

Jesus verstand alle Menschen als Söhne und Töchter desselben Abba-Gottes. Das jedoch verändert auch das Verständnis der Religion. Ihre Wahrheit und Sinnhaftigkeit lassen sich nicht mehr argumentativ erweisen, sondern sind einzig daraus zu ersehen, ob und wie weit sie den Menschen hilft, sinnvoller und glücklicher zu leben, freundlicher und gütiger miteinander umzugehen, niemanden auszugrenzen.

Das heißt aber: Wir alle dürfen und müssen aufwachen, spirituell reifen, erwachsen werden, Verantwortung übernehmen und wirklich Hand anlegen, wenn es um Gerechtigkeit, Frieden und „Entfeindung“ (Pinchas Lapide 1991) auf allen Ebenen geht.

Wir sollten insgesamt mehr mit Gott kooperieren, als ihn bei seinem von uns erbetenen Wirken in der Welt allein zu lassen.

Quelle: Peter Trummer: Jesus ohne Opfer. Glaube, der befreit, Verlag Herder 2026, S. 99

Impuls: Ist mir bewusst, dass ich „Mitarbeiter:in“ Gottes bin? Wo und wie konkret?

Foto: Hans Waltersdorfer, Fotograf, christlicher Liedermacher und Theologe im Haus der Stille.
Mehr unter https://www.werkstatt-waltersdorfer.at/ und unter https://www.haus-der-stille.at/

Pfingstkalender

Georg Plank·Vor 5 Monaten ·2 min. Lesedauer

23.5.2026: „Zur Freiheit befreit"

Die Vergottung Jesu war eine unbestrittene Glanzleistung menschlichen Denkens (die Begriffe wie Person und Menschenrechte erst möglich machte), sie hatte...

Georg Plank·Vor 5 Monaten ·2 min. Lesedauer

22.5.2026: „Brotbrechen zukünftig"

Noch etwas charakterisiert das frühchristliche Brotbrechen: Es schließt in seiner Offenheit direkt an die Mahlgemeinschaften Jesu „mit Sündigen und Zöllnern“...

Schreibe einen Kommentar

Newsletter

Ich möchte am Laufenden bleiben.