Die ersten Takte
Georg Plank

Die ersten Takte

Systole und Diastole, der Rhythmus von Anspannung und Entspannung ist uns wortwörtlich ins Herz geschrieben. Von Anfang an, geheimnisvoll. Erst 21 Tage alt und fünf Millimeter groß ist der Embryo, da beginnt sein winziges Herz schon zu schlagen. Diesen Job wird es unaufhörlich tun bis zum Lebensende. Das Herz ist das erste funktionstüchtige Organ im menschlichen Embryo. Es gleicht einem winzigen Schlauch, in dem sich das Blut (?) aufgrund spontaner Impulse hin- und herbewegt. Einige der Zellen im hinteren Teil des Herzschlauches pulsieren schneller als die anderen und geben so die Fließrichtung vor.

Erstaunlicherweise kann man bis heute nicht wirklich erklären, warum die Zellen in diesem Schlauch auf einmal anfangen, sich rhythmisch zusammenzuziehen, scheinbar völlig automatisch. Es ist ein Geheimnis gleich am Anfang des Lebens, dass trotz jahrzehntelanger Forschung und High-Tech-Medizin bislang im Dunkeln liegt. Wer oder was gibt den Anstoß? „Keiner weiß es bisher, keiner kann es sich erklären. Und dennoch geschieht immer das Gleiche: Kaum haben sich eine Eizelle und ein Spermium verbunden, beginnen schon nach wenigen Tagen einige Zellen zu pulsieren“, schreibt der Arzt Dietrich Grönemeyer.

Bis heute wüssten wir nicht wirklich, wie der verborgene Taktgeber des Herzens gestartet, wie und wodurch er programmiert würde, so Grönemeyer. „Es scheint, als seien uns der Herzschlag und sein Rhythmus geschenkt, woher und von wem auch immer.“

Impulsfrage: Wie versuche ich, meinem Leben Rhythmus zu geben?

Quelle: „Dein Herz ist gefragt: Spirituelle Orientierung in nervöser Zeit“ Seite 96, Herder Verlag, 2. Auflage 2023 von Bischof Hermann Glettler

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