Dieser notwendige Gott
Georg Plank

Dieser notwendige Gott

„Und mein Verständnis so sinnlos, die Unmöglichkeit einer tatsächlichen menschlichen Hilfeleistung erdrückt mich. Denn, was von mir gewollt wird, kann ich nicht geben, und mein Verständnis nützt ihnen nichts. Was Menschen brauchen, können Menschen nicht geben. Die Ansprüche gehen viel weiter, sie verlangen immer und immer Gott.“ (Erika Pluhar, Tagebücher)

Aus gegebenem Anlaß habe ich mich durch die Tagebücher der Erika Pluhar gelesen. Tiefe Betroffenheit über die Suche nach dem Absoluten bei dieser großen Künstlerin. Faszination auch, die von ihren Depressionen und Schattenseiten ausgeht. Ihre tiefe, allzu oft ratlose Menschlichkeit. Ihre Ängste. Ihre lautere Frömmigkeit. Ihr Mut, sich dem Leben zu stellen. Wie bei vielen Menschen, die ihr Innerstes preisgeben, ist die letzte Konsequenz von allem nur in Gott. Er allein tut wirklich not. Ohne ihn gibt es kein aufrechtes Bestehen des Lebens.

Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.291, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink

Impuls: Welche Menschen wie Erika Pluhar helfen mir, dem Geheimnis Gottes näherzukommen?

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