Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
Im dem Gespräch Jesu` mit der Samariterin am Jakobsbrunnen, wo es um das „Lebenswasser“ geht, das allen Durst stillt, fällt der folgende Satz: „Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Joh 4, 24)
Der Durst des Menschen nach dem Letzten wird in der Anbetung im Geist und in der Wahrheit gestillt.
Der unsägliche Gott im Fadenkreuz der menschlichen Sehnsucht.
Der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker sagt:
„Der Beitrag, den der Kontemplative für die Gesellschaft leistet, besteht in der Anbetung. Ein sittlich so fragwürdiges, intellektuell so unerleuchtetes Gebilde wie die menschliche Gesellschaft der Hochkulturen bis auf den heutigen Tag kann nur dann das Abgleiten in die Selbstzerstörung aufhalten, wenn immer einige in ihr leben, die um der Wahrheit willen die Teilnahme an ihren Tätigkeiten radikal verweigern.“
Man kann es aber auch einfacher sagen: „Die Beter, die Anbeter im Geist und in der Wahrheit retten die Welt.“ Nicht umsonst sind in allen großen Religionen der Welt die Kontemplativen der Herzschlag, die Mitte. Und darüber, konsequent nachdenkend, entdeckt man: Anbetung ist soziale Tat.
Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.124, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Heute möchte ich bewusst um den Heiligen Geist bitten – für mich, meine Mitmenschen und die ganze Gesellschaft
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Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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