Georg Plank·Vor 2 Wochen ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
Seit ich in zunehmendem Maß über die Zärtlichkeit Gottes predige, bekomme ich immer wieder Briefe, die mir die Rache Gottes ankündigen. Ich bin darob nicht besorgt: Aber etwas anderes macht mich bang: Wie können nach zweitausend Jahren christlicher Predigt auch Christen einen Rachegott denken, dessen Mühlen langsam, aber sicher mahlen, oder einen, der mit dem Schwert dreinfährt? Ist das der Gott Jesu? Nein, Jesus hat alle gebräuchlichen Namen für Gott, die sein Volk kannte und benutzte, um die Größe, Allmacht und Majestät auszusagen … bewußt geringgeachtet und seine Jünger gelehrt, Abba, Väterchen, Papa zu sagen …
Und wenn die Christen es auch nicht annehmen wollen im Herzen und in ihrem Leben, es müßte ihnen doch bei jedem Vaterunser, das sie sprechen, auf den Lippen brennen … Jesus kannte sehr wohl zornige Worte: Die Angestellten der Tempelbank und andere Geschäftemacher hat er aus dem Tempel gejagt, religiöse Autoritäten seiner Zeit nannte er Heuchler, Blinde, Verführer, Schlangen, Natterngezücht (Matthäus 23). Mit den Religiösen seiner Zeit in allen ihren Gliederungen ging er unsanft um.
Aber weshalb? Gerade weil sie den Heilswilligen, den Sehnsüchtigen, den Armen, den Geschundenen das Erbarmen Gottes vorenthalten haben, weil sie Gott zwar predigten, aber mit ihrem Tun entehrten.
Quelle: Josef Fink: Gott ist jung, S.136, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Ich möchte heute zärtlich sein und Zärtlichkeit empfangen können.
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Georg Plank·Vor 2 Wochen ·2 min. Lesedauer
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Georg Plank·Vor 2 Wochen ·2 min. Lesedauer
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