Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
In seinem grandiosen Buch „Israel, um Himmels willen, Israel“, schreibt der Hamburger Jude Ralph Giordano: „Glaubenslos und nach Auschwitz religionsunfähig, habe ich doch Stunde um Stunde in der heiligen Grabeskirche zugebracht. Mich hat geschaudert bei dem Gedanken, daß all diese Inbrunst um mich herum, alle diese heißen Gebete ans Nichts adressiert sind und nie einen Empfänger hatten noch haben werden. Weil eben Gott nicht den Menschen, sondern der Mensch Gott nach seinem Ebenbild schuf.“
Und weiter: „Gleichzeitig entdeckte ich in mir wieder die Gewißheit, daß Religion zur Verfassung des Menschen gehört, und daß mein Respekt und meine Achtung vor dem Glauben gewachsen sind – wenn er den Menschen nicht versehrt! Das Unglück sind die Fundamentalisten jeder Couleur, auch die atheistischen!“
Wie tief dieser Agnostiker und welterfahrene Fernsehjournalist das Phänomen Religion erfaßt hat! Religion kann den Menschen tatsächlich in eine echte Freiheit und Größe führen, weil sie eben das ist, was jeden Menschen in seiner Tiefe berührt.
Religion kann andererseits leider auch zu menschenmordender Intoleranz, zu Borniertheit und zu Mord und Totschlag führen, wenn sie in Geistlosigkeit und Buchstabengläubigkeit erstarrt.
Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.248, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Wie schütze ich mich vor fundamentalistischen Vereinfachungen und Versuchungen?
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Die Vergottung Jesu war eine unbestrittene Glanzleistung menschlichen Denkens (die Begriffe wie Person und Menschenrechte erst möglich machte), sie hatte...
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Noch etwas charakterisiert das frühchristliche Brotbrechen: Es schließt in seiner Offenheit direkt an die Mahlgemeinschaften Jesu „mit Sündigen und Zöllnern“...
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Das Brotbrechen war nicht nur in der Urkirche das unterscheidende/entscheidend christliche Tun. Es weist auch uns den Weg aus der...
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von Turnstile laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Schreibe einen Kommentar