Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
„Jesus begann seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen! Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Hinter mich, du Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“ (Mt 16, 21-23)
Ich kenne keine Stelle des Neuen Testamentes von solcher Härte. Petrus, der stets als erster der Apostel genannt wird und dessen Nachfolger ein halbes Jahrtausend nach Jesus „Päpste“ genannt werden, erscheint im heutigen Evangelium als die widergöttliche Macht schlechthin, als der Satan.
Petrus, der sich wie die anderen Jünger von Jesus irdische Macht erwartete, mußte durch Sünde und Schuld die eigenwilligen Wege Gottes erlernen, er mußte sich bekehren, bevor er seine Brüder im Glauben stärken konnte.
Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.142, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Fühle ich mich Simon Petrus nahe, den Jesus maßregelt und zur Liebe ruft?
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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