Georg Plank·Vor 2 Wochen ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
Die alten Kulturvölker verehrten die Gestirne als Götter. Vor allem die Sonne, Helios, feuerschleudernder Gott der Griechen, der Jupiter Sol Invictus, der unbesiegbare Sonnengott der Römer. Und der kosmischste Heilige des Abendlandes, Franziskus, stimmte, schon erblindet, den schönsten Gesang auf sie an, den Sonnengesang. Laudato si, gelobt seist du, Herr …
„Wir leben in einem Lichtmeer, das ein Sonnenstern ausschickt. Dieses Licht ist so voll und reich, daß wir allezeit darin baden. Es durchdringt unseren Planeten schon seit so langer Zeit, daß es in allen Stoffen steckt, aus denen wir gemacht sind. Es ist das Gelb der Butterblume und die vulkanische Asche; es ist der Regen und es ist auch der Schnee. Die Wärme des Bodens, jedes Atemzugs und jedes Lebewesens entspringt aus ihm. Selbst unser Denken und unsere Kultur sind Nebenprodukte des Sonnenlichts“. (Richard Grossinger)
Es ist eine gute Meditation, in der Sonne zu liegen, alle Poren geöffnet wie Tore. Und dann zu erfahren, wie Licht, wie Kraft von der Kraft einströmt und Leben schafft. Stein, Pflanze, Tier, Mensch und Engel.
Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.102, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Stelle, setze oder lege dich heute einmal einfach in die Sonne!
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