Sagen kann man viel
Florian Mittl

Sagen kann man viel

1. Staffel, 6. Folge – Zeit: 43:03-47:24

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Jesus wendet sich dem Gelähmten zu.  und sagt ihm, dass er unbesorgt sein solle, da seine Sünden vergeben sind. Nicht die Antwort, die der Kranke oder die umstehenden Menschen erwartet haben. Vielleicht plagt den Mann neben der physischen Lähmung auch eine psychische, eine lähmende Angst etwa, ein tiefsitzender Selbstvorwurf oder die Resignation vor dem Leben mit physischer Beeinträchtigung. Was es auch sei, Jesus erkennt das Problem und beginnt an dessen Wurzel.

Dann wendet er sich Shmuel und seinem Begleiter zu und spricht ihre Gedanken laut aus: Nur Gott selbst kann Sünden vergeben. Nur der Menschensohn (alter Titel für den Messias) ist dazu imstande. Jesus adressiert nun wieder den Gelähmten und sagt ihm Heilung zu. Als dieser unter dem Jubel der Menge auf seinen eigenen Beinen nach draußen geht, ist nur Shmuel unzufrieden und ordert die Wachen an, wegen „Gefährdung der öffentlichen Ordnung“ einzuschreiten.

Heilungen und andere Wunder sind ein sehr kontroverses Thema im christlichen Glauben und zwischen den beiden Extremen „Du musst nur genug beten, um geheilt zu werden“ und „Die Wunder Jesu muss man symbolisch verstehen“ findet sich eine ganze Bandbreite an Meinungen dazu.

Sicher ist, dass Heilungen bei Jesus nie für sich selbst stehen, sondern immer mit der persönlichen Gottesbeziehung und dem Reich Gottes insgesamt zu tun haben.

Impulsfrage: „Dein Glaube ist wunderschön“, sagt Jesus zu Tamar. Wo der Gelähmte vielleicht schon aufgegeben hat, glaubt Tamar an einen Weg. Gibt es in meinem Leben Ereignisse, in denen ich vom Glauben anderer getragen worden bin?

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Ein Kommentar
  1. Grüß euch! Mit dem Seelsorgeraum Pölsental waren wir vor kurzem unterwegs zu vielen Süditalienischen Impressionen. Ein Halt am Meer, um die Füsse einzutauchen, war nicht vorgesehen, und am vorletzten Tag wurde es eng. Freilich habe ich meine Bitte bei den Menschen und in den Kirchen, wo es möglich war, vorgebracht. So ist es in Loreto dann doch, mit genügend Freizeit und einem ausgedehnten Fußmarsch an den Strand von Porto und zurück, gelungen. Das Salzwasser konnte meine Füsse umspülen.

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