Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
Pfingstsonntag, 24.5.2026: „Alle, alle, alle! (Papst Franziskus)"
Wir alle begegnen Menschen, die sehr viel anders glauben als wir oder auch gar nicht (mehr), aus welchen Gründen immer....
„Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.“ (Mk 10, 51)
Die Wunder des Neuen Testamentes sind Zeichen; nicht das Vordergründige, der Augenschein, ist von Bedeutung, sondern der tiefere, der symbolische Sinn des Ganzen. Der im heutigen Evangelium genannte Bartimäus aus Jericho wird körperlich sehend gemacht, um das Anliegen Jesu, die Menschen geistig zu erleuchten, verständlich zu machen.
Man möchte meinen, mit den heutigen mechanisch verlängerten Sinnen müßte der Mensch hinter den Augenschein der Dinge, hinter die Haut der Dinge, sehen können. Aber dem ist nicht so.
Doch gerade davon redet das Evangelium. Es geht um die Sicht des Ewigen. „Nur das Ewige kann uns aus dem Gefühl der Nichtigkeit angesichts des Raumes und der Zeit erlösen. Nur das Ewige kann uns von der Angst befreien, als sinnlose Materie im sinnlosen Wirbel der Atome und Elektronen unterzugehen. Nur das Ewige kann uns die Gewißheit geben, daß Mensch und Erde nicht vergeblich sind.“ (Paul Tillich)
Der Blick des Menschen kann vollkommen intakt sein, eine Garantie, damit Einsicht zu lernen, gibt er dennoch nicht.
Denn Einsicht heißt Schau des Ewigen.
Quelle: Josef Fink: Gott im Alltag, S.191, Weishaupt Verlag, vgl. https://www.weishaupt.at/?area=1&x=5&y=12&s=Josef+Fink
Impuls: Wo habe ich blinde Flecken? Wo schaue ich nicht hin? Wer kann mir die Augen öffnen?
Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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Georg Plank·Vor 4 Monaten ·2 min. Lesedauer
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